Die Kita Alternative

Ich biete ab August 2026 zwei freie Plätze in unserer fünfköpfigen Familiengruppe an!

Eure Tagesmutter

Ich bin 36 Jahre alt und Mutter eines 10 jährigen Jungen und einer 7 jährigen Tochter. Selbst habe ich mich, leider zu spät, nach meinen Erfahrungen gegen eine Kita entschieden.

 

Der Beruf der Tagesmutter ermöglicht es, die individuellen Stärken der Kinder zu fördern und an ihren Schwächen zu arbeiten. Kinder werden nicht einfach nur betreut, sondern erhalten die Möglichkeit, als Teil einer Gemeinschaft aktiv zu sein. Die Chance, an der Tages- oder Wochenplanung mitzuentscheiden, stärkt ihr Selbstbewusstsein und fördert ihre persönliche Entwicklung.

Grundlegend

Ich bin seit 2019 eine, vom Kreis Pinneberg nach §43 SGB VIII qualifizierte, Kindertagespflegeperson.

Ich besuchte 300 Stunden Lehrgänge.

Infos für Eltern

Kosten: Da ich als selbstständige Tagespflegeperson für den Kreis Pinneberg tätig bin, erfolgt die Abrechnung ebenfalls über diesen.

Keine Extrakosten

Es können Ermäßigungsanträge, wie bei Kindergärten an den Kreis geschickt werden.

Der Höchstsatz, ohne Anspruch auf Ermäßigung liegt bei 230 € pro Monat.

Für das Geschwisterkind sind es 50% des ersten Kinder

Jedes Weitere Kind ist von kosten befreit

 

Sowie in Kitas wird auch bei mir ein Frühstück und Mittagessen angeboten. 

Für den Fall, dass Sie ein soziale Hilfe bekommen oder eingeringeres Einkommen haben können die Kosten übernommen werden 

Infos hierzu:

https://www.kreis-pinneberg.de/BuT.html

Kinder von 1-6Jahre 

Ich begleite Kinder bis zum Schuleintritt in Familiengruppen

Geschรคft

Das Projekt Kindertagespflege wird vom Kreis Pinneberg und den umliegenden Gemeinden finanziert. Sowohl Sie, als auch die Tagesmutter, können während der Betreuungszeit unsere Hilfe in Anspruch nehmen. 

Team Kindertagespflege Pinneberg

Bahnhofsstraße 18-22

25421 Pinneberg

Telefon: 041018450-152, -157, -158

E-Mail: kindertagespflege@fbs-pinneberg.de

 

Ich schließe einen Privatrechtlichen Betreuungsvertrag mit Ihnen ab indem  u.a. Regelungen zu Urlaubstagen und Datenschutz erfasst ist.

Mein Konzept

Die Begleitung unserer Kleinen in ihre Zukunft formt auch die Unsere. 

 

Ich erachte es als unverzichtbar in unser globalisierten Welt ein inklusives Model in der Kindertagespflege anzubieten. 

 

Tagesmütter haben viele Vorteile, wir arbeiten mit stabilen Gruppen in der eine höhere Lernförderung stattfinden kann und Einzelbedürfnisse auch schneller erkannt werden können.

Tagesmütter müssen nicht nur zu jedem Kind eine Bindungsbeziehung auf-

bauen, sondern auch das Klima in der ganzen Gruppe im Blick behalten und mit den ihr innewohnenden Dynamiken angemessen umgehen. 

 

Das ist eine komplexe Aufgabe, denn die wichtigsten Bedürfnisse eines jeden

Kindes müssen im Einklang mit den Bedürfnissen der Gruppe zum richtigen Zeitpunkt erfüllt werden.

Tagesmütter, die in aller Regel mit kleineren Gruppen als Erzieherinnen arbeiten, haben hier günstige Bedingungen.

 

Es ist belegt, dass Babys und Kleinkinder Bindungsbeziehungen zu mehreren Personen entwickeln. Diese Beziehungen sind unabhängig voneinander. Das heißt, ein Kind unterscheidet nicht nur zwischen den verschiedenen Bindungspersonen, sondern jede dieser Bindungen wird für sich aufgebaut.  

 

Eine gute Eltern-Kind-Bindung wird durch die Betreuung des kleinen Kindes in einer Kindertagesstätte oder bei einer Tagesmutter nicht verschlechtert. Dagegen unterstützen sichere Bindungsbeziehungen auch außerhalb der

Familie das Kind dabei, befriedigende soziale Interaktionen mit anderen Erwachsenen und Kindern zu gestalten

 

Wenn Zuwendung, Nähe und Fürsorge erlebt wird, entwickelt sich zwischen den Kind und der Tagesmutter

ebenfalls eine Bindungsbeziehung. Das Kind lässt sich dann von ihr leiten und anregen, wendet sich ihr auch in belastenden Situationen zu, lässt sich von ihr trösten und gewinnt Sicherheit aus ihrer Nähe.

Die Beziehung des Kindes zu seiner Tagesmutter ist jedoch kein Abbild der jeweiligen Mutter-Kind-Beziehung, sondern hat eine eigene Qualität. Sie ersetzt auch nicht die Mutter-Kind-Beziehung ๐Ÿ’•

 

Inhaltsverzeichnis

 

  1. Rahmenbedingungen
  2. Ziele meiner Arbeit 
  3. Eingewöhnung
  4. Zusammenarbeit und Kooperation
  5. Kinderschutz
  6. Fortbildung und Qualitätssicherung

 

  1. Rahmenbedingungen 

Ich bin eine mit 300 Unterrichtseinheiten qualifizierte Kindertagespflegeperson des Kreises Pinneberg. Die Qualifikation erfolgte durch das Jugendamt des Kreises.

Ich darf maximal fünf Kinder gleichzeitig in meiner Einrichtung betreuen und arbeite in den Kernzeiten von 8-15 Uhr. 

Mein Betreuungsort ist eine 2,5 Zimmer Wohnung mit Terrasse im EG, zentrumsnahe in Quickborn. 

Es gibt Abstellmöglichkeiten für mitgebrachte Fahrräder oder Kinderwägen. 

 

Ich bietet neben einem Ruheraum, ein Spielraum und das Wohnzimmer an.  Dieses ist familienähnlich mit einem großen Sofa als kuscheligen Platz für alle. Wenn es Kinder gibt, die keinen Mittagsschlaf halten mögen, zeihen wir uns dennoch zum lesen oder einem Hörbuch hören mit einer eigenen Kuscheldecke auf das Sofa zurück. 

 

Über die Terrasse kommen wir auf eine Wiese, von dieser dann auf der andern Seite zu einem schönen Spielplatz. Auch bekannt als ,,Diamant Spielplatz``. Wir sind nahezu jeden Tag auf diesem Spielplatz. 

Auch andere Spielplätze, andere Tagesmütter oder übersichtliche Bauernhöfe sind ab und zu gern gesehene Ausflugsziele. 

 

Mein privater Bereich ist die kleine Küche,  in der ich frisch mit zum Großteil biologisch erzeugten Lebensmittel für alle Kinder kulturell oder bedürfnisorientiert koche. Den Kindern stehen die anderen 70 m² zur freien Verfügung.  n der Toilette helfe ich oder sorge je nach Bedürfnis auch für Privatsphäre. Dort ist auch der Wickelbereich.

 

2. Ziele meiner Arbeit

 

๐Ÿ€ Gemeinsam betreut und individuell gefördert werden

Alle Kinder – unabhängig von Behinderung, Herkunft, Religion oder anderen Merkmalen – sollen gemeinsam betreut und individuell gefördert werden. Jedes Kind soll Teil der Gemeinschaft sein und an allen Aktivitäten teilhaben können.

 

Ich möchte auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder eingehen, die Vielfalt wertschätzt und aktiv Diskriminierung vermeidet.

 

Als Orientierung und Leitfaden meiner Arbeit nutze ich unter anderem Maria Montessori, sie hat ein pädagogisches Konzept entwickelt, das die Individualität jedes Kindes in den Mittelpunkt stellt. Die Montessori-Pädagogik ist von Natur aus inklusive, da sie auf die unterschiedlichen Entwicklungsstände, Stärken und Bedürfnisse der Kinder eingeht.

 

๐Ÿ€ Altersmischung und Heterogenität

Kinder unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Fähigkeiten lernen gemeinsam.

Unterschiede sind keine individuellen Eigenschaften, sondern Resultat sogenannter sozialer Konstruktionen. Was als heterogen angesehen wird, ist das Ergebnis sozialer Vorstellungen. 

 

"doing differences" Heterogenität ist ein sozialer Prozess des gegenseitigen Aushandeln zwischen Personen und keine als natürliche Tatsache. 

 

Diesen Prozess haben die Erwachsenen auch bitter nötig und ich hoffe ein Stück der Zukunft zu verbessern indem wir Vorurteilsbewusst unseren Alltag beschreiten.

 

๐Ÿ€ Vorbereitete Umgebung

Materialien und Räume sind so gestaltet, dass jedes Kind entsprechend seinem Entwicklungsstand gefördert wird.

 

๐Ÿ€ Freiarbeit und Individualisierung

Kinder wählen Aufgaben selbstständig und arbeiten in ihrem eigenen Tempo.

 

๐Ÿ€ Förderung der Selbstständigkeit

Kinder werden ermutigt, eigenständig zu handeln und Verantwortung zu übernehmen.

„Der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken, ist der gleiche wie der, auf dem die Starken sich vervollkommnen.“

 

๐Ÿ€ Partizipation

ist ein Kinderrecht und in der UN-Kinderrechtskonvention verankert.

Eigenständiges Handeln, also

Partizipation bedeutet, dass Kinder aktiv an Entscheidungen beteiligt werden, die ihren Alltag betreffen. Sie dürfen ihre Wünsche und Bedürfnisse äußern und lernen, Verantwortung zu übernehmen.

 

•Kinder wählen mit, welche Aktivitäten stattfinden.

•Sie entscheiden mit über die Gestaltung von Räumen oder den Tagesablauf.

•Es gibt regelmäßige Gesprächsrunden oder Abstimmungen, in denen Kinder ihre Meinung äußern können.

•Eltern werden ebenfalls in Entscheidungsprozesse eingebunden, um eine enge Zusammenarbeit zum Wohl des Kindes zu gewährleisten.

•Partizipation fördert die soziale Kompetenz, das Selbstbewusstsein und die demokratische Haltung der Kinder.

 

Ich versuche mich in einem modernen Tagesmutter-Konzept, das die Prinzipien der Inklusion, der Montessori-Pädagogik und der Partizipation vereint.

Ich schafft eine Umgebung, in der jedes Kind wertgeschätzt, individuell gefördert und aktiv in die Gemeinschaft eingebunden wird. Dies unterstützt nicht nur die Entwicklung der Kinder, sondern auch eine offene und respektvolle Gesellschaft.

 

 

Ein weiteres großes Thema für mich ist die Naturverbundenheit im Alltag

 

๐Ÿ€Täglicher Aufenthalt im Freien 

Die Kinder verbringen möglichst viel Zeit draußen – im Garten, auf Wiesen, im Wald oder auf dem Spielplatz. Die Natur wird als Lern- und Erfahrungsraum genutzt.

 

๐Ÿ€ Naturerfahrungen

Ich lege Wert darauf, dass die Kinder unsere Natur mit allen Sinnen erleben: Pflanzen, Tiere beobachten, im Matsch spielen, Jahreszeiten wahrnehmen, Naturmaterialien sammeln und verarbeiten.

 

๐Ÿ€ Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein

Die Kinder lernen, achtsam mit Ressourcen umzugehen, Müll zu vermeiden und die Natur zu schützen. Projekte wie gemeinsames Gärtnern, Upcycling und Basteln mit Naturmaterialien sind fester Bestandteil.

 

๐Ÿ€ Gesunde Ernährung 

Es werden frische, regionale und saisonale Lebensmittel bevorzugt. Die Kinder helfen beim Zubereiten und Portionieren der Mahlzeiten, was Selbstständigkeit und Wertschätzung fördert

 

๐Ÿ€Selbstwirksamkeit 

„(..) die Überzeugung eines Kindes, durch eigene Kompetenzen Herausforderungen bewältigen und Einfluss auf die eigene Umwelt nehmen zu können“

 

Diese Fähigkeit ist zentral für die Entwicklung von Selbstvertrauen, Resilienz und einer aktiven, selbstbestimmten Lebensgestaltung.

 

Kinder erleben bereits im frühen Alter, dass ihr eigenes Handeln Wirkung zeigt, etwa wenn sie etwas aufheben und fallen lassen und damit Reaktionen auslösen.

 

Durch die Erfahrung, Aufgaben selbstständig zu bewältigen, wächst das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Das fördert nicht nur die Selbstständigkeit, sondern auch die Bereitschaft, neue Herausforderungen anzugehen.

 

Kinder, die sich als selbstwirksam erleben, entwickeln mehr Selbstbewusstsein und können besser mit Misserfolgen umgehen

 

๐Ÿ€ Erfahrungen ermöglichen

 Kinder sollten die Möglichkeit erhalten, Dinge selbst auszuprobieren, eigene Lösungen zu finden und Fehler als Lernchancen zu erleben.

 

๐Ÿ€Individuelle Herausforderungen

 Aufgaben sollten dem Entwicklungsstand des Kindes angepasst werden, damit Erfolgserlebnisse möglich sind.

 

๐Ÿ€ Ermutigung und Lob

 Positive Rückmeldungen, Zuspruch und das Zutrauen der Fachkräfte stärken die Selbstwirksamkeitserwartung.

 

๐Ÿ€ Vorbildfunktion

Pädagogische Fachkräfte, die selbst Zuversicht und Lösungsorientierung vorleben, dienen als wichtige Modelle.

 

๐Ÿ€ Partizipation 

Kinder in Entscheidungen einzubeziehen, Verantwortung zu übertragen und ihnen Mitbestimmung zu ermöglichen, sind zentrale Elemente für Selbstwirksamkeitserfahrungen.

 

๐Ÿ€ Klare Strukturen und Regeln

 Ein strukturierter Rahmen gibt Orientierung und Sicherheit, innerhalb dessen Kinder eigenständig handeln können.

 

๐Ÿ€Praktische Ansätze

Kinder dürfen eigene Entscheidungen treffen, z.B. bei der Auswahl von Spielen oder kleinen Aufgaben im Alltag.

Lob und Anerkennung beziehen sich nicht nur auf das Ergebnis, sondern auch auf die Anstrengung und den Lösungsweg.

Reflexion und Gespräche über Erfolge und Misserfolge helfen Kindern, ihre Erfahrungen einzuordnen und daraus zu lernen.

Es ist wichtig, dass Kinder im Alltag wahrgenommen werden und ihre Impulse Reaktionen hervorrufen, damit sie sich als wirksam erleben können.

 

Fazit:

Selbstwirksamkeit ist ein zentrales Bildungsziel in der Kindertagespflege. Sie entsteht durch echte Beteiligung, eigenständiges Handeln und die Erfahrung, dass das eigene Tun eine Wirkung hat. Meine Aufgabe als Fachkraft besteht darin, einen Rahmen zu schaffen, der diese Erfahrungen ermöglicht und Kinder in ihrer Entwicklung stärkt um selbstbewusste Persönlichkeiten zu werden.

 

3. Eingewöhnung 

Auch die Eingewöhnung basiert auf einem Partizipationsmodell. Diese Form der Eingewöhnung ermöglicht Familien einen begleiteten, sanften, bindungsorientierten Übergang von der familiären Betreuung zur ergänzenden außerfamiliären Betreuung in Kita, Krippe oder Tagespflege. 

 

Da jede Eingewöhnung sehr individuell und unterschiedlich verläuft, ist die wichtigste Kompetenz innerhalb des Eingewöhnungsprozesses eine professionelle, empathische Haltung der Fachkraft. Das Wahrnehmende Beobachten ist hier wichtige Entscheidungsgrundlage für die nächsten Schritte und hilft der pädagogischen Fachkraft, dem Kind wie auch den Eltern feinfühlig zu begegnen. 

Es ist eine wichtige Aufgabe der Pädagogin, das Kind dabei zu unterstützen, seine Gefühle zu regulieren, indem die Fachkraft die Gefühle des Kindes etwa über ihren Ausdruck in ihrer Gestik und Mimik spiegelt und die Gefühle des Kindes in Worte fasst. Die Voraussetzung hierfür ist innere Beteiligung und der Versuch, sich in das Kind einzufühlen, um die Bedeutung des Geschehens aufzuspüren. 

 

Um den Schmerz des Kindes, den es vielleicht bei der Trennung von der Bezugsperson empfindet. Mitfühlen ohne Mitzuleiden. Das Kind soll um bestmöglich anzukommen und das Gefühl eines sicheren Hafens zu haben als kompetenter Akteur mit beteiligt werden können.

Die Tagesmutter muss sich dennoch immer ganz auf das jeweilige Kind einlassen.

 

Lieselotte Ahnert, eine bekannte Bindungsforscherin, hat fünf Merkmale beschrieben, die eine gute Beziehung

zwischen Betreuerin und Kind kennzeichnen (2007):

– Zuwendung: Die Kommunikation ist emotional warm, Tagesmutter und Kind spüren Freude am Miteinander

– Sicherheit: Auch bei eigenaktiven Tätigkeiten des Kindes ist die Tagesmutter verfügbar

– Stressreduktion: In misslicher Lage spendet die Tagesmutter Trost und Unterstützung

– Explorationsunterstützung: Die Tagesmutter ermutigt das Kind und bietet ihm Rückversicherung, wenn es

überfordert ist oder an seine Grenzen kommt

– Assistenz: Bei schwierigen Aufgaben unterstützt sie das Kind, so dass es seine Kompetenzen erweitern kann

 

4. Zusammenarbeit und Kooperation

Ich arbeite als selbständiger Kindertagespflegeperson für den selbständig für den Kreis Pinneberg und dieser hat und und Ihnen die Familienbildungsstätte als Kooperationspartner gestellt. Bei Fragen oder Beschwerden können die Tagespflegepersonen genau wie dien Eltern der betreuten Kinder im Team Kindertagespfkege anrufen. Im Haus der kooperative befindetnsich ebenfalls der Vertrungsstützpunkt von uns. Ich oder die Familienbildungsstätte informiert Sie gerne über diesen Vertretungszützpunkt, für den Fall, dass ich durch Urlaub oder Krankheit Ihnen bei besonderem Bedarf nicht zur Verfügung stehe. 

Evangelische Familienbildung Pinneberg
Team Kindertagespflege

Bahnhofstraße 18-22
25421 Pinneberg
Telefon 04101 8450-152, -157, -158
E-Mail: kindertagespflege@fbs-pinneberg.de

 

5. Kinderschutz

Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII und müssen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung eine insoweit erfahrene Fachkraft hinzuziehen, die beim zuständigen Jugendamt angesiedelt ist. Sie sollten ihre Vorgehensweise in einem Konzept festhalten. Bei konkretem Bedarf können sie sich auch an eine Kinderschutzfachkraft des DRK-Landesverbandes wenden, die eine Gefährdungseinschätzung vornimmt. 

 

Wichtige Schritte bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung 

Beobachtung: Achten Sie auf Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung (Vernachlässigung, Misshandlung, Missbrauch).

  • Konzept: Halten Sie Ihre Grundsätze und Vorgehensweisen zum Schutz der Kinder in einem eigenen Konzept fest
  • Hinzuziehen: Bei Verdacht auf Gefährdung müssen Sie eine insoweit erfahrene Fachkraft kontaktieren
  • Jugendamt: Diese Fachkraft ist beim zuständigen Jugendamt angesiedelt oder wird vom Jugendamt beauftragt
  • Vereinbarung: Das konkrete Vorgehen wird in einer Vereinbarung zwischen Jugendamt und Kindertagespflegeperson festgelegt.
  • Beratung: Die Kinderschutzfachkraft des DRK kann bei der Einschätzung unterstützen und weitere Schritte empfehlen, z. B. die Kontaktaufnahme mit dem Jugendamt. 
  • Kinderschutzfachkraft des DRK: Bietet Unterstützung bei Verdachtsmomenten und hilft bei der Gefährdungseinschätzung.
  • Jugendamt: Anlaufstelle für Beratung und Hilfe in Erziehungsfragen und bei Krisensituationen. 

 

Gesetzliche Grundlage 

  • Kindertagespflegepersonen haben nach § 8a SGB VIII einen Schutzauftrag.
  • Dieser Schutzauftrag ist keine Option, sondern eine Pflicht der Fachkraft

 

6. Fortbildungen und Qualitätssicherung

 

Die Qualitätssicherung für Kindertagespflegepersonen im Kreis Pinneberg basiert auf regelmäßiger Fortbildung und Vernetzung. Der Kreis bietet kostenlose Fortbildungen an der Akademie Kindertagespflege an. Regelmäßige Netzwerktreffen dienen dem fachlichen Austausch, die von der Fachberatung vorbereitet und begleitet werden.